ALEKSANDRA & ALEXANDER
Grychtolik
Erstaufführung von zwei Festmusiken J. S. Bachs
Als ein Programmhöhepunkt der Thüringer Bachwochen 2018 führen Alexander und Alekandra Grychtolik mit der Deutschen Hofmusik am 6. April in der Thomaskirche Erfurt nach 300 Jahren erstmals zwei Festmusiken J. S. Bachs in einer Rekonstruktion auf. Es handelt sich dabei um die Krönungsmusik für August III. von Polen BWV 205a, die vollständig über ihre Parodievorlage „Der zufriedene Aeolus“ BWV 205 überliefert ist. Zudem erklingt die Schäferkantate BWV 249a, die zugleich die weltliche Urfassung des Osteroratoriums darstellt. Das Konzert wurde von der Friede-Springer-Stiftung gefördert.

Biography
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Aleksandra Grychtolik & Alexander GrychtolikAleksandra und Alexander Grychtolik repräsentieren die Spitze einer künstlerischen Bewegung, welche die Aufführungskultur revolutioniert und als dynamische Kunstform der Gegenwart erneuert. Als eines der international profiliertesten Cembalisten-Paare haben sie die Barockmusik durch die schöpferische Sprengkraft der Improvisation und durch kühne Werkbearbeitungen revolutioniert. Mit einem tiefen Verständnis für historische Klangästhetik, die von der Fachwelt als „magisch“ und von "orchestraler Pracht" beschrieben wird, setzen sie als Solisten neue Maßstäbe.Ihr künstlerisches Schaffen spiegelt sich u.a. in zahleichen TV-Produktionen für den europäischen Kultursender ARTE sowie in einer Reihe preisgekrönter CD-Einspielungen wider: Die bahnbrechenden Rekonstruktionen von Bach-Vokalwerken für Sony (Deutsche Harmonia Mundi) mit ihrem Ensemble „Deutsche Hofmusik“ wurden in die „Bach333“-Gesamtedition der Deutschen Grammophon aufgenommen. Ausgezeichnet durch Nominierungen für den ECHO Klassik sowie für den Preis der Deutschen Schallplattenkritik, gelten ihre Einspielungen heute als Referenz für eine visionäre Verbindung von Kunst und Wissenschaft.Aleksandra und Alexander Grychtolik konzertieren auf zwei Meisterinstrumenten von Cornelis Bom, von denen eines aus der Sammlung von Gustav Leonhardt, einem der einflussreichsten Cembalisten des 20. Jahrhunderts, stammt. Sie konzertieren regelmäßig in renommierten Konzerthäusern wie der Alten Oper Frankfkurt und auf führenden Festivals wie dem Bachfest Leipzig, dem Festival van Vlaanderen und dem Festival J. S. Bach de Lausanne sowie in den Kulturmetropolen Europas, Asiens, und Amerikas. 2021 waren sie zudem Artists in Residence beim Internationalen Bachfest Schaffhausen (Schweiz). Für ihren Einsatz um das europäische Musikerbe wurde ihnen 2025 durch Eduard Prinz von Anhalt (Cousin Charles III.) der Verdienstordens des Askanischen Hausordens verliehen.Während Alexander Grychtolik zudem als Visiting Researcher an der Sacred Heart University in Tokio sowie als Honorarprofessor an der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar wirkt, transferiert Aleksandra Grychtolik ihre kulturpolitische Expertise aus ihrer Tätigkeit für EU-Institutionen in Brüssel in die Gestaltung zukunftsweisender Kulturformate.Mit wegweisenden Projekten, wie der immersiven Synthese von Architektur und Musik im virtuell rekonstruierten Konzertstätten der Bach-Zeit oder in der Zusammenarbeit mit Spitzenensembles wie dem Barockorchester Il Gardellino aus Belgien kuratieren Aleksandra und Alexander Grychtolik eine neue Form des Konzerterlebnisses.
Aleksandra Grychtolik & Alexander GrychtolikAleksandra and Alexander Grychtolik represent the peak of an artistic movement that is revolutionizing performance culture and revitalizing it as a dynamic form of contemporary art. As one of the most internationally renowned harpsichord couples, they have revolutionized Baroque music through the creative dynamism of improvisation and bold reworkings of compositions. With a deep understanding of historical sound aesthetics—described by experts as “magical” and full of “orchestral splendor”—they set new standards as soloists. Her artistic work is represented in numerous TV productions for the European cultural broadcaster ARTE, as well as in a series of award-winning CD recordings: The groundbreaking reconstructions of Bach’s vocal works for Sony (Deutsche Harmonia Mundi) with her ensemble “Deutsche Hofmusik” were included in Deutsche Grammophon’s “Bach333” complete edition. Honored with nominations for the ECHO Klassik and the Preis der Deutschen Schallplattenkritik, her recordings are now regarded as a benchmark for a visionary fusion of art and science.Aleksandra and Alexander Grychtolik give concerts on two exquisite instruments by Cornelis Bom, one of which comes from the collection of Gustav Leonhardt, who was one of the most influential harpsichordists of the 20th century. They appear regularly in renowned concert halls such as the Alte Oper Frankfurt and at leading festivals including the Bachfest Leipzig, the Festival van Vlaanderen, and the Festival J. S. Bach de Lausanne, as well as in the cultural capitals of Europe, Asia, and North America. In 2021, they were also Artists in Residence at the International Bach Festival in Schaffhausen (Switzerland). In 2025, they were awarded the Order of Merit of the House of Ascania by Eduard, Prince of Anhalt (cousin of Charles III) for their commitment to European musical heritage.While Alexander Grychtolik also serves as a visiting researcher at Sacred Heart University in Tokyo and as an honorary professor at the FRANZ LISZT University of Music in Weimar, Aleksandra Grychtolik applies the cultural policy expertise she gained from her work at EU institutions in Brussels to the development of visionary cultural formats.Through groundbreaking projects, such as the immersive synthesis of architecture and music in virtually reconstructed concert venues from Bach’s era or in collaboration with leading ensembles like the Baroque orchestra Il Gardellino from Belgium, Aleksandra and Alexander Grychtolik are curating a new kind of concert experience.
News

24 Mar 2026
Aleksandra & Alexander Grychtolik auf ARTE Concert
Am 5. April ist auf ARTE Concert eine Konzertübertragung des im Rahmen der Thüringer Bachwochen 2025 aufgeführten Bach-Passionsoratoriums BWV S. 718 zu sehen. Zudem wird eine Dokumentation mit Ausschnitten aus dem Konzert und exklusiven Interviews mit Aleksandra und Alexander Grychtolik ausgestrahlt. Die beiden mit dem belgischen Barockorchester Il Gardellino entstandenen Aufzeichnungen sind ab 29. März in der ARTE-Mediathek abrufbar.

06 Sep 2025
Verleihung des Verdienstordens für Wissenschaft und Kunst
Aleksandra und Alexander Grychtolik erhalten den Verdienstorden für Wissenschaft und Kunst des Askanischen Hausordens durch Eduard, Prinz von Anhalt (Cousin von King Charls III.) für ihre Verdienste bei der Erforschung und Wiederaufführung von Werken Johann Sebastian Bachs für das Askanische Fürstenhaus. Bach war von 1723 bis 1717 im Dienste des Fürsten Leopold von Anhalt-Köthen und schuf für ihn bedeutende Musikwerke, darunter die Köthener Trauermusik und zahlreiche Festmusiken. Die feierliche Ordensverleihung fand am 6. September auf Schloss Ballenstedt statt.

14 Jul 2025
Sommerinterview im Polskie Radio
In ihrem Sommerinterview mit dem Musikjournalisten Jakub Kukla (Polskie Radio) sprechen Aleksandra und Alexander Grychtolik nicht nur in über ihr neues Cembalo-Album, sondern sie geben auch Einblicke in ihren gemeinsamen musikalischen Weg.
Concerts

Mar 31, 2026
Radio Télévision Suisse (RTS)
Konzertübertragung vom 21.11.2025 im Rahmen des Festivals J.S.Bach de Lausanne (Bach Passionsoratorium BWV S. 718) - II Gardelino mit Aleksandra & Alexander Grychtolik (Leitung)

Apr 5, 2026
ARTE Concert
Konzertübertragung vom 15.04.2025 im Rahmen der Thüringer Bachwochen und Dokumentation (Bach Passionsoratorium BWV S. 718) — Il Gardellino mit Aleksandra & Alexander Grychtolik (Leitung)
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May 23, 2026
Regensburger Tage Alter Musik
Bach Passionsoratorium (BWV S. 718) — Il Gardellino mit Aleksandra & Alexander Grychtolik (Leitung)
















